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Schluss mir Krawallen! Jungfreisinnige lancieren Petition gegen Hooligan-Gewalt und Vandalismus
14. Juli 2011
Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich (JFZH) wollen der zunehmenden Gewalt im Rahmen von Grossveranstaltungen nicht mehr länger zusehen und lancieren deshalb die Petition „Schluss mit Krawallen! Härtere Strafen für Hooligans und Vandalen“. Ab heute Nachmittag werden für das Anliegen Unterschriften gesammelt.
Die Gewalt im Rahmen von Grossveranstaltungen wie Fussballspielen oder Demonstrationen hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. „Schwerverletzte und teure Sachschäden sind leider keine Seltenheit mehr und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis sich auch in der Schweiz der erste Todesfall in einem solchen Rahmen ereignet“, sagt Alain Schreiner, Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Zürich.
Die Jungfreisinnigen wollen nicht mehr länger zusehen, wie Hooligans, der schwarze Block und Vandalen ihr Unwesen treiben! Im Hinblick auf die am kommenden Wochenende beginnende Fussballsaison lancieren die Jungfreisinnigen die Petition „Schluss mit Krawallen!“, welche den Zürcher Kantonsrat auffordert, bei der Bundesversammlung eine Standesinitiative einzureichen. Folgende Massnahmen werden angestrebt:
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- Hooligans, Gewalttäter und Vandalen sollen für Personen- und Sachschäden finanziellen Schadenersatz leisten;
- Gastvereine sind für Sachschäden (im Stadion des Gastgebers) bei Auswärtsspielen, die eigene Fan-Gruppierungen verursachten, mit in die Verantwortung zu nehmen. Sie sollen Schadenersatz leisten, falls die Täter nicht ermittelt werden können;
- Die SBB sollen die Möglichkeit erhalten, Extrazüge bei Vandalismus an geeigneter Stelle anzuhalten und die Fahrgäste zum Aussteigen zu zwingen;
- Hooligans, Gewalttäter und Vandalen müssen aus der Anonymität herausgeholt werden, indem der Arbeitgeber oder die Schule über das begangene Delikt informiert wird;
- Geeignetes Bildmaterial von Ausschreitungen ist im Internet zu veröffentlichen, damit die Täter identifiziert werden können.
Ivo Koller, Polizist und Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen beurteilt die Lage wie folgt: „Diverses Fahndungsmaterial von unbekannten Chaoten, welches nie veröffentlicht wurde, liegt der Polizei vor. Nicht nur bei Kapitalverbrechen, sondern auch bei massiven Sachbeschädigungen sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte soll eine Veröffentlichung von Bildmaterial im Internet in Betracht gezogen werden.“
Die Unterschriftensammlung beginnt im Rahmen einer Aktion heute Donnerstagnachmittag, 14. Juli, ab 17 Uhr auf der Zürcher Rathausbrücke. Friedliche Zuschauer sollen endlich wieder ungestört Grossveranstaltungen besuchen können, ohne Angst vor Gewalt haben zu müssen.·
Für weitere Auskünfte:
Alain Schreiner, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zürich,
079 743 32 63
Ivo Koller, Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen,
076 374 46 20
Petition online unterschreiben


