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Jungfreisinnige Kanton Zürich lancieren Facebook-Steuerrechner

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18. April 2011

Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich (JFZH) stellen sich hinter die Steuergesetzrevision gemäss Variante Kantonsrat. Sie sind überzeugt, dass eine deutliche Steuersenkung für hohe Einkommen die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons stärkt und dadurch auch den Mittelstand entlastet. Deshalb haben die Jungfreisinnigen über Facebook einen Steuerrechner lanciert, mit dem sich die Veränderung der Gesamtsteuerbelastung (inkl. Direkte Bundessteuer) darstellen lässt. In Kombination mit einem Ja zum Gegenvorschlag zum FAG ist das Ja zur Steuergesetzrevision Zeichen einer glaubwürdigen und nachhaltigen bürgerlichen Steuerpolitik.

 

Am 15. Mai 2011 stimmt die Bevölkerung des Kantons Zürich über die Reform steuerrechner_screen_move
des Steuergesetzes ab. Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich unterstützen klar die Vorlage des Kantonsrates, welche eine deutliche Entlastung aller – insbesondere der oberen – Einkommen und Vermögen vorsieht. Die Vorlage beseitigt endlich einen Wettbewerbsnachteil des Kantons Zürich, der für hohe Einkommen und Vermögen sehr unattraktiv ist. Dies stärkt auch den Mittelstand, der dank vielen sehr guten Steuerzahlern in den Genuss tieferer Steuersätze kommt.

Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich haben auf Facebook einen Steuerrechner lanciert, mit welchem sich die Veränderung der Steuerbelastung aufgrund der Vorlage des Kantonsrates gegenüber dem jetzigen System berechnen lässt. Bei der Umsetzung des Steuerrechners durften die Jungfreisinnigen auf die kompetente Unterstützung des Beratungsunternehmens PwC zählen.

Der Sinn des Steuerrechners ist es, die Auswirkungen dieser komplexen Revision anschaulich darzustellen und die Online-Community zu einer Teilnahme an der Abstimmung zu motivieren. Im Gegensatz zum SP-Steuerrechner berücksichtigt der Facebook-Steuerrechner auch die Direkte Bundessteuer. Nur so kann der Nutzer ein Gefühl für die unglaubliche Höhe der Steuerbelastung bekommen (so zahlt jemand mit CHF 1 Mio. Einkommen in der Stadt Zürich heute über 40% Steuern). Der Steuerrechner macht zudem klar, dass auch nach der Steuergesetzrevision die hohen Einkommen immer noch einen sehr hohen Beitrag an den Staatshaushalt leisten.

Die Steuersenkung ist wichtig für den Kanton Zürich. Sie ist aber nur dann nachhaltig, wenn gleichzeitig die Staatsausgaben gesenkt werden. Deshalb haben die Jungfreisinnigen Kanton Zürich das konstruktive Referendum gegen die überrissenen Zentrumslastenzahlungen an Zürich und Winterthur im neuen Finanzausgleich ergriffen, welcher ebenfalls am 15. Mai zur Abstimmung kommt. Ein Ja zur Steuergesetzrevision und ein Ja zum Gegenvorschlag zum Finanzausgleichsgesetz ist die einzige glaubwürdige Kombination, welche mittels restriktiver Ausgabenpolitik und tieferen Steuern für einen nachhaltigen, schlanken und wettbewerbsfähigen Kanton Zürich sorgt.


fb_steuergesetz

Für weitere Auskünfte:

 

Silvan Amberg, Projektverantwortlicher Steuergesetzrevision JFZH,
078 825 69 27

Alain Schreiner, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zürich,
079 743 32 63