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Gegen Verbote! Für einen wettbewerbsfähigen Flughafen Zürich
11. Oktober 2011
Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich (JFZH) haben anlässlich ihrer Mitgliederversammlung vom Montag, 10. Oktober ihre Parolen für die Volksabstimmung vom 27. November gefasst. Sie sagen NEIN zum Pistenausbau-Verbot am Flughafen Zürich, JA zur Volksinitiative „Stau weg!“ und NEIN zu einer zusätzlichen Ferienwoche für kantonale Angestellte.
Die Jungfreisinnigen haben anlässlich ihrer Mitgliederversammlung ein klares Bekenntnis für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort Zürich abgegeben. So sprechen sie sich klar gegen ein Pistenausbau-Verbot am Flughafen Zürich aus und lehnen auch den weitergehenden Gegenvorschlag von Stimmberechtigten ab. Für den Wirtschaftsstandort Zürich ist der Flughafen von zentraler Bedeutung: Nicht nur schafft die Flughafeninfrastruktur selber tausende von Arbeitsplätzen, sondern ist der Kanton Zürich für international tätige Firmen auch deshalb so attraktiv, weil wichtige Märkte mit direkten Flugverbindungen erschlossen sind. Ein Pistenausbau-Verbot auf Vorrat würde die Entwicklung des Flughafens im aktuellen dynamischen Umfeld massiv beeinträchtigen. Arbeitsplätze könnten ins Ausland verlagert werden und Ferienflüge ohne mehrfaches Umsteigen wären nicht mehr gewährleistet. Da die kantonalen Behörden und die Bevölkerung mit dem Referendum im Falle eines Pistenausbaus ohnehin über das konkrete Projekt abstimmen können, ist die aktuelle Vorlage auch unnötig.
Weiter befürworten die Jungfreisinnigen die kantonale Volksinitiative „Stau weg!“, welche eine Besserung der prekären Stausituation auf den Autobahnen im Raum Zürich herbeiführen möchte. Die Strassen von Zürich kollabieren und Bern muss jetzt endlich handeln! Wie Studien aufzeigen führt das Stau-Aufkommen im Raum Zürich zu einem volkswirtschaftlichen Schaden von rund 100 Millionen Franken pro Jahr. Diese Situation ist also weder für die Pendler, noch für die Umwelt oder die Allgemeinheit befriedigend. Bundesbern muss endlich in die Strasseninfrastruktur des Finanzausgleich-Nettozahlers Zürich investieren und die Stausituationen entlasten. Es kann nicht sein, dass die ganzen Gelder in andere, kleinere Kantone fliessen.
Schliesslich empfehlen die Jungfreisinnigen die kantonale Volksinitiative „Für faire Ferien“ zur Ablehnung. Bereits heute kennt der Kanton Zürich attraktive Anstellungsbedingungen für kantonale Angestellte (z.B. Anspruch auf bis zu 5 freie Tage pro Jahr für familiäre Angelegenheiten), womit eine fünfte Ferienwoche für 21- bis 49-jährige kantonale Angestellte nicht opportun erscheint.
Für weitere Auskünfte:
Alain Schreiner, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zürich,
079 743 32 63
Simon Mühlemann, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zürich,
079 749 25 38
Marco Nuzzi, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zürich,
079 645 68 55


