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Nach Derby-Krawallen: Jungfreisinnige fordern rasches und konsequentes Durchgreifen!
3. Oktober 2011
Gestern Sonntag haben einige Krawallbrüder ein schönes Sportfest wieder in einen Kriegschauplatz verwandelt. Die Jungfreisinnigen bekräftigen die Forderungen ihrer im Sommer lancierten Petition „Schluss mit Krawallen!“ und fordern, dass konsequent und hart gegen Chaoten durchgegriffen wird.
Das Fussballderby zwischen GC und dem FCZ von gestern Sonntag geht als traurige Episode in die Geschichte des Stadtzürcher Clubfussballs ein. Wenige Chaoten haben im Letzigrund für die bisher schwersten Ausschreitungen innerhalb eines Zürcher Stadions gesorgt, worauf die Sicherheit der Zuschauer nicht mehr garantiert werden konnte und das Fussballspiel abgebrochen werden musste.
Die Jungfreisinnigen wollen nicht mehr länger zusehen, wie Hooligans und Chaoten ihr Unwesen treiben! „Jetzt muss endlich Klartext gesprochen werden: Diese Krawalle waren menschenleben-gefährdend. Wenn nicht bald hart und konsequent durchgegriffen wird, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Ausschreitungen im Rahmen von Sportanlässen auch hierzulande ihr erstes Todesopfer fordern“, so Alain Schreiner, Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Zürich. Nun müssen die Forderungen der von den Jungfreisinnigen im Sommer lancierten Petition „Schluss mit Krawallen!“, für die bereits über 1'000 Unterschriften gesammelt werden konnten, rasch umgesetzt werden:
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- Hooligans, Gewalttäter und Vandalen sollen für Personen- und Sachschäden finanziellen Schadenersatz leisten;
- Gastvereine sind für Sachschäden (im Stadion des Gastgebers) bei Auswärtsspielen, die eigene Fan-Gruppierungen verursachten, mit in die Verantwortung zu nehmen. Sie sollen Schadenersatz leisten, falls die Täter nicht ermittelt werden können;
- Die SBB müssen die Möglichkeit erhalten, Extrazüge bei Vandalismus an geeigneter Stelle anzuhalten und die Fahrgäste zum Aussteigen zu zwingen;
- Hooligans, Gewalttäter und Vandalen sollen aus der Anonymität herausgeholt werden, indem der Arbeitgeber bzw. die Schule über das Delikt informiert wird;
- Relevantes Bildmaterial von Ausschreitungen ist im Internet zu veröffentlichen, damit die Täter identifiziert werden können.
Raffaele Cavallaro, Sicherheitspolitiker und Nationalratskandidat der Jungfreisinnigen, erläutert die Ziele der Unterschriftensammlung: „Der Fussball und der Sport im Allgemeinen müssen wieder den friedlichen Fans offenstehen. Es sollen auch Familien mit Kindern ohne ständige Angst in den Genuss einer schönen, spannenden Sportveranstaltung kommen können.“
Für weitere Auskünfte:
Alain Schreiner, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zürich, Nationalratskandidat,
079 743 32 63
Raffaele Cavallaro, Sicherheitsvorstand Mettmenstetten, Nationalratskandidat,
078 661 71 07
Unterschriftenbogen:
Hier können Sie den Petitionsbogen herunterladen


